Estrich
Der Estrich entscheidet darüber, ob der Boden darüber eben liegt und hält. Er braucht Zeit zum Trocknen – wer sie überspringt, holt sich Feuchtigkeit unter den Belag.
Passend zum Aufbau
Zementestrich ist robust und feuchteunempfindlich, Fließestrich wird von selbst eben und umschließt Heizrohre besser. Was sinnvoll ist, hängt vom Raum und vom geplanten Belag ab.
Trocknung wird gemessen
Vor dem Verlegen prüfen wir die Restfeuchte mit dem CM-Gerät, statt nach Kalender zu gehen. Erst der Messwert entscheidet, ob der Belag darf.
Aus dem Ablauf gedacht
Weil Estrich, Bodenbelag und Elektro bei uns zusammenlaufen, planen wir die Trocknungszeit als festen Teil des Zeitplans ein – statt sie am Ende zu entdecken.
Das übernehmen wir
- Zement- und Fließestrich
- Ausgleichs- und Nivellierestrich
- Dämmung und Randstreifen
- Estrich auf Fußbodenheizung
- Restfeuchtemessung nach CM-Verfahren
- Ausbau alter Estriche
Häufige Fragen
- Wie lange muss Estrich trocknen?
- Als Faustregel gilt bei Zementestrich ein Zentimeter je Woche für die ersten vier Zentimeter, danach deutlich länger. Verbindlich ist aber allein die Messung: Für Fliesen darf die Restfeuchte bei Zementestrich höchstens 2 CM-Prozent betragen, bei Parkett und Vinyl 1,8 – auf Fußbodenheizung jeweils weniger. Wir messen und dokumentieren das.
- Kann man Estrich auch nur ausbessern?
- Bei einzelnen Fehlstellen ja, bei Rissen kommt es auf die Ursache an. Setzungsrisse lassen sich verharzen und verklammern, arbeitende Risse nicht dauerhaft. Fehlt dagegen der Randstreifen und der Estrich hat Kontakt zur Wand, überträgt er Schall – das lässt sich nur durch Auftrennen beheben.